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| DIE
GESCHICHTE DES STÖCKELSCHUHS |
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Der Ursprung des
hohen Absatzes zieht sich über viele Jahrhunderte unserer
Geschichte. Die ersten Vorläufer des Pfennigabsatzes wurden in
einem Grab in Theben im alten Ägypten gefunden und stammen aus
dem Jahr 1000 vor Christi Geburt und Absätze verliehen
denjenigen, die sie trugen vermutlich eine hohe gesellschaftliche
Stellung.
Diese Idee bestand
auch im alten Ägypten fort, wo Esquilio, der erste grosse
griechische Verfasser von Theaterstücken, seine Darsteller in
Schuhen mit verschieden grossen Sohlen verschiedener Dicke
auftreten liess, um so die soziale Stellung jeder Person zum
Ausdruck zu bringen. Die gleiche Idee wird auch im Orient wieder
aufgegriffen. Der japanische Kaiser, Hirohito, trug bei seiner Krönung
im Jahre 1926 Schuhe mit einer 30 cm hohen Sohle.
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| Die Absätze wurden
mit dem Sex in Verbindung gebracht. Die japanischen Kurtisanen mit
Holzpantinen von 15-30 cm, die chinesischen Kurtisanen, die türkischen
Odalisken mit hohen Sandalen - vielleicht sogar, um sie daran zu
hindern, aus dem Harem zu entfliehen - und die Prostituierten des
altem Roms unterschieden sich von anderen Frauen, indem sie hohe
Absätze trugen. |
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Die moderne europäische
Mode des hohen Absatzes stammt von dem italienischen "Chapiney"
oder "Chopine" mit auf 15-42 cm hohen Zylindern
gefertigten Schuhe ab. Einige erreichten sogar Höhen bis zu 75
cm, und die Damen, die sie trugen, mussten Stützen benutzten, um
überhaupt gehen zu können.
1430 wurde der
Modetrend "Chopine" in Venedig verboten, aber es gelang
nicht, den Fortschritt der Mode aufzuhalten. Die Erfindung des
hohen Absatzes wurde im XVI Jahrhundert Catalina de Médicis in
Paris zugeschrieben, da sie diese wegen ihrer kleinen Statur
benutzte, bis sie dann bei der europäischen Aristokratie in Mode
kamen. |
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Im XVII Jahrhundert
wurden Frauen, die hohe Absätze trugen, um damit Männer zu verführen,
und um sie zu heiraten, wegen Hexerei verurteilt. In seiner
Biographie bringt Giovanni Casanova seine Vorliebe für hohe Absätze
zum Ausdruck, da sie die Reifröcke heben, und man so die Beine
der Frauen sehen kann.
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Im XIX Jahrhundert
hielten die hohen Absätze in den Vereinigten Staaten ihren
Einzug. Sie wurden aufgrund des grossen Erfolges, den sie bei den
Kunden hatten, über die Pariser Bordells importiert, in denen
diese die Prostituierten mit hohen Absätzen bevorzugten.
Bis zum XX
Jahrhundert existierte der Schuhdesigner nicht als solcher, und
sein Beruf wurde nur als eine zusätzliche Tätigkeit in dem
bescheidenen Beruf eines Schusters betrachtet.
Die industrielle
Massenproduktion hatte ihren Anfang in den Vereinigten Staaten, wo
das, was anfänglich mehr ein Familienberuf der Kolonisten vo
Neu-England war, im XVIII Jahrhundert die ersten Schuhfabriken ins
Leben rief. |
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Die Tradition
handgemachter Schuhe, so wie die Figur des berühmten
Schuhdesigners, sind rein europäische Phänomene der Länder
wie England und Frankreich. In Frankreich war das Design von
Schuhen eng mit der Haute Couture verbunden war, dessen Industrie
im Jahre 1858 von dem Engländer Charles Frederick Worth gegründet
wurde und in der Modewelt eine derartige Vorrangstellung
erreichte, dass sie sämtliche europäischen Königshäuser
bekleidete.
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Kontakt
: webmaster@heikes-heels.de

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